Schwarzer Drache - die Macht des böhsen ^^
Stille und Schlaf

Leise hüllen dicke Flocken Schnee,
Alles weiß in Waben,
Lassen Menschen schnell vergessen,
Was unter ihnen ist begraben.

All die Last und alle Sorgen,
Aus der warmen Zeit,
Finden werden wir sie morgen,
Doch der Morgen der ist weit.

Und neuer Kummer der uns plagt,
Tut jetzt noch viel mehr weh,
Er kann die Sorgen nicht erreichen,
Durch den dichten Schnee.

Kürzlich haben wir vergessen,
Alle unsre Leiden,
Haben Freude blank gegessen,
Wie Kühe auf den Weiden.

Doch auch all die schönen Zeiten,
Haben mal ein Ende,
Sehen wir in weiter Ferne,
Schon die weißen Wände.

Kurzes Leiden, kurze Trauer,
Nun ist es vorbei,
Mich trennt von Emotion die weiße Mauer,
Es ist mir einerlei.

Das schöne an den Wintertagen,
Ist die kalte Stille,
Dein Geist hört auf sich selbst zu fragen,
Gebrochen ist dein Wille.

Das stumme Lied gefrorner Landschaft,
Und das vergessen meiner Welt,
Wenn man die Sorgen an den Rand schafft,
Ist alles was noch zählt.

Wenn abends finster wird der Wald,
Und keiner wagt sich aus dem Haus,
Freu ich mich leise, denn ich weiß bald,
Da geh ich in die Nacht hinaus.

Die ruhige Stille ist nur hier,
Wen weiße Flocken tanzend um sich werben,
Und manchmal, ja da denk ich mir,
Ich wünscht im Winter würd ich sterben.


Jetzt weiß ich, was das schönste ist:
Wenn Kälte an den Händen beißt,
wenn niemand weiß wo du nun bist,
und Schnee die eigne Spur vereist.

Das Gefühl, das ist das schönste,
Nicht jeder kann es teilen,
Weil doch die meisten Leute,
Die Nacht im Haus verweilen.

Es ist die Leere die ich such,
Die stillen Stunden Einsamkeit,
Vielleicht ist es doch wie ein Fluch,
Nichts schön’res gibt es weit und breit.

Wenn ich den Winter vor mir seh,
unendlich leere, weite Weiße, sich in die Ferne dehnt
und dann die stumme Stimme hör,
die sich schon lange nach mir sehnt.


30.11.07 23:37
 

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